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Laufrichtung

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WEEKEND 1

Fri, April 28 - Mon, May 1

Friday, April 28:

MUSIC:
GAS live
Scritti Politti
Elysia Crampton

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Saturday, April 29:

MUSIC:
The Julius Eastman Memorial Dinner by Jace Clayton
DJ LAG
Moor Mother
Palmistry

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Sunday, April 30:

MUSIC: 
Gazelle Twin
Gonjasufi
Horse Lords
Ulver

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Monday, May 1:

MUSIC:
Einstürzende Neubauten
The Body
Ian William Craig

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PERFORMANCE/ART/INSTALLATION:

Ariel Efraim Ashbel and friends
Vika Kirchenbauer
Kris Verdonck / A Two Dogs Company
Ligia Lewis


and many more

WEEKEND 2

Fri, May 5 - Sat, May 6

Friday, May 5:

MUSIC:
Actress
Equiknoxx
Girl Band
Silver Apples 

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Saturday, May 6:

MUSIC:
Deafheaven
Klara Lewis
This Is Not This Heat
Stian Westerhus
Pharmakon

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PERFORMANCE/ART/INSTALLATION:
Stephan Geene feat. Claudia Basrawi, Justus Köhncke & Ricky Shayne
Vika Kirchenbauer
Kris Verdonck / A Two Dogs Company
Colin Self


and many more

Ab sofort sind Tagespässe und Wahlabos (mit frei kombinierbaren Tagespässen) auf www.donaufestival.at erhältlich. 
Das detaillierte Gesamtprogramm inklusive Leitmotiv, neuen Formaten und Spielorten wird am 9. März 2017 in einer Pressekonferenz vorgestellt.

 

Das Scritti Politti-Mastermind Green Gartside sorgte mit seiner samtweichen Stimme einst für die Versöhnung von Hitparade und Postmarxismus; nun ist die Band wieder da und feiert die stilistische Offenheit ihres Post-Punk/Art Pop-Entwurfs. 

Der DJ und Musikforscher Jace Clayton bearbeitet in seinem The Julius Eastman Memorial Dinner-Projekt ausgewählte Klavierstücke des afroamerikanischen Minimal-Komponisten mit stimmlichen Interpunktionen und elektronischen Übermalungen. 

Benjy Keating aka Palmistry koppelt Zuckerschock-Melodien über skelettierten Dancehall Beats mit melancholisch angehauchten R'n'B Vocals. 

Gonjasufi steht für surreale Konfusion und psychedelischen Dekonstruktivismus, der sich momentan als Begegnung von verbeultem Blues mit verzerrten Funk- Noise auf einem Seziertisch zeigen könnte. 

Horse Lords reiten mit Gitarre und Saxophon den Drone und schleifen die Ecken des Math Rock, bis sich darunter ein krautiger Flow heraus zu schälen beginnt. 

Die einstigen Metal-Aushängeschilder Ulver haben sich in den letzten Jahren Richtung gravitätische Elektronik geöffnet und stellen nun auch hypnotische Film-Soundtracks her. 

Maurice Ravels Bolero wird funky, taucht ab in die Nacht und verwandelt sich in einen Housetrack. Schwarze Erfahrung nimmt den weißen Kanon auseinander.
Mit minor matter plädiert die Choreografin Ligia Lewis für minoritäre Aneignungen und eine (Lebens-)Kunst der Überschreibung.

Das Duo Equiknoxx verschmilzt die eingekochte Essenz von jamaikanischen Dancehall-Beats und Dub-Vibes mit elektronischen Texturen zu sanft vibrierenden Klangskulpturen. 

Flirrende Post-Punk/No Wave-Gitarren, drängende Drums und eine Stimme zwischen Ennui und dem Ausbruch des Vulkans: Girl Band reanimieren die Energie des Krachs. 

Die modularen Oszillatoren der legendären Sixties-Synthie-Pioniere Silver Apples stehen heute für melancholisch pulsierenden Retrofuturismus, in dem es immer wieder schräg dazwischenfiepst und die verhuschte Stimme des einzigen verbliebenen Mitglieds Simeons gegen Verluste ansingt. 

Der Musiker und Performer Colin Self präsentiert mit Siblings eine theatrale Fantasie zwischen Oper und Nummernrevue. Konzipiert als sechster und abschließender Teil der Elation-Performanceserie von Colin Self, steckt sie einen wuchernden Begegnungsraum der Alien Drags ab, die Empathie als Einfühlung in das Desintegrierte, Desidentifikatorische begreifen und Praktiken der Anteilnahme und Fürsorge aushandeln.

Gegen die Verdunkelung der Gegenwart konsultiert der Regisseur Ariel Efraim Ashbel Futurismen aus vergangenen Jahrzehnten und legt deren assoziative Potentiale frei, während der Theoretiker Stephan Geene im Verbund mit dem Musiker Justus Köhncke die subversive erotische und politische Sprengkraft eines libanesischstämmigen Schlagersängers im Westdeutschland der 1970-er Jahre performativ rekonstruiert.

Brücken in andere Zeiten und ihre Potentiale schlagen auch die Band This Is Not This Heat, die die wegweisende No Wave/Art Rock-Band This Heat wiederauferstehen lässt und der schimmernde Ambient-Signaturesound von GAS live, verantwortet von dem Kölner Autorentechno-Pionier Wolfgang Voigt. 

Elysia Crampton verschmilzt nomadische Klänge aus Lateinamerika mit dahinstolpernden Beatstrukturen zu variantenreichen Tracks, während Klara Lewis atmosphärische Drones zelebriert und ihre Soundfiles in teilweise fast poppige Passagen gleiten lässt. Schroff und unversöhnlich wie einst die verdienten Kollegen der Lärminstitution Einstürzende Neubauten geben sich hingegen The Body: „Niemand verdient Mitleid“, schreit das aufwühlende aktuelle Album der Metal-Freigeister. Der Ausnahmegitarrist und Neo-Sänger Stian Westerhus erforscht die Düsternis der Amputation, verstanden als metaphorisches Vehikel für eine Musik voller verwundeter Schönheit, die sich auch in  von elektronischen Störungen und Verzerrungen überwölkten, vielleicht einmal strahlenden Gesang von Ian William Craig offenbart.

Deafheaven gilt als bahnbrechende Band des Blackgaze, einer Kreuzung aus entsatanisiertem Black Metal und den dichten, psychedelischen Gitarrenwänden des Shoegaze-Genres.

Moor Mother bezeichnet ihren mit Free Jazz-Anleihen versetzten Low-Fi-Rap selbst als aufwühlenden „Slaveship Punk“.

DJ LAG gilt mit seinen peitschend-minimalistischen Tracks als Aushängeschild der expandierenden Gqom-Szene aus dem südafrikanischen Durban.

Die digitalen Scherenschnitte des Producers Actress sorgen für schlingernde, von Übersteuerung bedrohte Noisedancetracks. Gazelle Twin kontrastiert ihre Cold Wave-Elektronik mit der artistischen Intimität ihrer gehauchten und gemorphten Stimme.

Eingekeilt zwischen Post-Industrial und Harsh-Noise findet Margaret Chardier aka Pharmakon ihren eigenen Weg und macht sich die machistischen Genres zu Nutze, um mit geballter Aggression das Publikum zu attackieren.

Veränderte Körperausdrücke und Wahrnehmungsformen finden sich auch in den Videoarbeiten der Künstlerin Vika Kirchenbauer, während der Szenograph Kris Verdonck mit einer Revue faszinierender installativer Erfindungen nicht nur von der Objektophilie, sondern auch von der Abwesenheit des Menschen erzählt.

Du musst nur die Laufrichtung ändern.

Vielleicht ist das donaufestival ein Konvertierungsprogramm des Imaginären. Oder ein Ritual. Oder ein Virus.
Vielleicht träumt es von elektrischen Schafen, hängt freestyle in der Steilwand und hofft auf Wir-NGOs statt Ich-AGs.

Vielleicht ist die Zukunft schon da, und wir sehen sie nicht.

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