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Laufrichtung

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EARLY BIRD WEEKEND-PASS

Fri, April 28 - Mon, May 1

 

MUSIC:
The Body
Ian William Craig
Elysia Crampton
Einstürzende Neubauten
GAS live
Gazelle Twin
DJ LAG
Moor Mother

PERFORMANCE/ART/INSTALLATION:
Ariel Efraim Ashbel and friends
Vika Kirchenbauer
Kris Verdonck / A Two Dogs Company 
and many more

EARLY BIRD WEEKEND-PASS

Fri, May 5 - Sat, May 6


MUSIC:
Actress
Deafheaven
Klara Lewis
This Is Not This Heat
Stian Westerhus

PERFORMANCE/ART/INSTALLATION:
Stephan Geene feat. Claudia Basrawi, Justus Köhncke & Ricky Shayne
Vika Kirchenbauer
Kris Verdonck / A Two Dogs Company
and many more

Ab sofort bis Mitte Jänner sind stark reduzierte Early Bird Wochenend-Pässe um EUR 84,- für das erste Wochenende bzw. um EUR 42,- für das zweite Wochenende auf www.donaufestival.at erhältlich.
Das detaillierte Gesamtprogramm inklusive Leitmotiv, neuen Formaten und Spielorten wird Anfang März 2017 in einer Pressekonferenz vorgestellt.

„Es ist so schön, machtlos zu sein“: Vielleicht ist dieser Satz nicht nur nietzscheanische Provokation, sondern auch eine selbstironische Zustandsbeschreibung emanzipativer Bemühungen in Kunst und Politik. 

Gegen die Verdunkelung der Gegenwart konsultiert der Regisseur Ariel Efraim Ashbel Futurismen aus vergangenen Jahrzehnten und legt deren assoziative Potentiale frei, während der Theoretiker Stephan Geene im Verbund mit dem Musiker Justus Köhncke die subversive erotische und politische Sprengkraft eines libanesischstämmigen Schlagersängers im Westdeutschland der 1970-er Jahre performativ rekonstruiert. Brücken in andere Zeiten und ihre Potentiale schlagen auch die Band This Is Not This Heat, die die wegweisende No Wave/Art Rock-Band This Heat wiederauferstehen lässt und der schimmernde Ambient-Signaturesound von GAS live, verantwortet von dem Kölner Autorentechno-Pionier Wolfgang Voigt. Elysia Crampton verschmilzt nomadische Klänge aus Lateinamerika mit dahinstolpernden Beatstrukturen zu variantenreichen Tracks, während Klara Lewis atmosphärische Drones zelebriert und ihre Soundfiles in teilweise fast poppige Passagen gleiten lässt. Schroff und unversöhnlich wie einst die verdienten Kollegen der Lärminstitution Einstürzende Neubauten geben sich hingegen The Body: „Niemand verdient Glück“, schreit das aufwühlende aktuelle Album der Metal-Freigeister. Der Ausnahmegitarrist und Neo-Sänger Stian Westerhus erforscht die Düsternis der Amputation, verstanden als metaphorisches Vehikel für eine Musik voller verwundeter Schönheit, die sich auch im von elektronischen Störungen und Verzerrungen überwölkten, vielleicht einmal strahlenden Gesang von Ian William Craig offenbart. Deafheaven gilt als bahnbrechende Band des Blackgaze, einer Kreuzung aus entsatanisiertem Black Metal und den dichten, psychedelischen Gitarrenwänden des Shoegaze-Genres. Moor Mother bezeichnet ihren mit Free Jazz-Anleihen versetzten Low-Fi-Rap selbst als aufwühlenden „Slaveship Punk“. DJ LAG gilt mit seinen peitschend-minimalistischen Tracks als Aushängeschild der expandierenden Quom-Szene aus dem südafrikanischen Durban. Die digitalen Scherenschnitte des Producers Actress sorgen für schlingernde, von Übersteuerung bedrohte Noisedancetracks. Gazelle Twin kontrastiert ihre Cold Wave-Elektronik mit der artistischen Intimität ihrer gehauchten und gemorphten Stimme. Veränderte Körperausdrücke und Wahrnehmungsformen finden sich auch in den Videoarbeiten der Künstlerin Vika Kirchenbauer, während der Bildende Künstler und Theatermacher Kris Verdonck mit einer Szenenfolge faszinierender installativer Erfindungen nicht nur von der Objektophilie, sondern auch von der Abwesenheit des Menschen erzählt.  

Du musst nur die Laufrichtung ändern.

Vielleicht ist das donaufestival ein Konvertierungsprogramm des Imaginären. Oder ein Ritual. Oder ein Virus.
Vielleicht träumt es von elektrischen Schafen, hängt freestyle in der Steilwand und hofft auf Wir-NGOs statt Ich-AGs.

Vielleicht ist die Zukunft schon da, und wir sehen sie nicht.

Ab 2017 möchte ich als neuer künstlerischer Leiter des donaufestival das Verhältnis zwischen Eigensinn und Gesellschaftsbezug zum Schwingen bringen. Die bisherigen Programmschwerpunkte Musik, Performance und Bildende Kunst sollen leitmotivisch verschränkt sowie durch zusätzliche Formate und Kommunikationsangebote ergänzt und vertieft werden. Unterstützt werde ich dabei von dem bewährten donaufestival-Team und Bettina Kogler, unserer neuen Kuratorin für Performance.

Wir alle freuen uns auf spannende Festivals!

Thomas Edlinger
Künstlerischer Leiter donaufestival

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