Kris Verdonck / A Two Dogs Company

Krems Halle 1 Halle 1

IN VOID

Programm

ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Im Dunkel liegt ein imaginäres Haunted House, bevölkert von bewegbaren Dingen ohne Sinn und Zweck. Der Bildende Künstler und Theatermacher Kris Verdonck inszeniert in Krems eine Version seiner geisterhaften Maschinenrevue In Void, die sowohl von der technofetischistischen Objektophilie erzählt wie auch an der prometheischen Scham des antiquierten Menschen rührt. Die darin animierten, sich teils auch im Volumen verändernden Objekte erscheinen manchmal vertraut, humanoid bis tragikomisch wie etwa ein zappelnder Roboter, dann wieder opak und enigmatisch. Zur szenischen Performance arrangiert, wirkt dieses sonderbare Ballett der Dinge so, als rekapitulierte es die aus dem Ruder laufenden Beziehung zwischen Mensch und Technik. Zudem stellen die uns unverwandt anblickenden Dinge unsere Empathiefähigkeit auf die Probe. Können wir miterleben, was Metall fühlt? Was passiert mit uns in dem Uncanny Valley, in dem die Parteinahme für die fiktive Perspektive des Dings uns zu nahe geht und uns die Einfühlung gerade wegen der zu komplizenhaften Verständnisfähigkeit für den anorganischen Anderen unheimlich wird?

Konzept & Regie: Kris Verdonck
Dramaturgie: Kristof Van Baarle, Marianne Van Kerkhoven
Technische Abwicklung: Jan Van Gijsel, Colin Legras
Technisches Design: Eefje Wijnings, Hans Van Wambeke
Technik: Sylvain Spinoit
Konstruktion: Vincent Malstaf, Sylvain Spinoit, Atelier 26, Steven Blum
Kamera und Schnitt: Vincent Pinckaers
Image Processing: Massimiliano Simbula
Software & Electronics: Felix Luque, Julien Maire
Sound Design: Thomas Turine
Licht Design: Jan van Gijsel, Luc Schaltin, Kris Verdonck
Koproduktion: Kaaitheater, Festival de Keuze

Mit Unterstützung von: the Flemish Authorities, the Flemish Community Commission

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