Ein
Experiment in improvisierter Live-Animation nennt das in London
angesiedelte, deutsch-japanische KünstlerInnenpaar Max Hattler und
Noriko Okaku seine audiovisuelle Performance /\/\/\ (gesprochen:
‚hahaha‘). Zum Soundtrack von Rich Keyworth werden die gezeichnete
Animation Okakus und die grafisch orientierte Ästhetik Hattlers
verknüpft und semi-narrative Bezugssysteme erzeugt, die in einer
emotionalen Tour de Force zwischen Melancholie, Horror und Erlösung
münden.
Die Arbeit wurde 2010 als beste audiovisuelle
Performance beim Videofestival in Bochum ausgezeichnet und eigens für
Krems für die Kinoleinwand adaptiert. Hattler und Okaku, die derzeit zu
den gefragtesten jungen Visual Artists zählen, gastierten mit ihren
verblüffenden und atemberaubenden Projekten weltweit sowohl in Clubs als
auch in Museen und bei Festivals. Kombiniert wird die knapp 40-minütige
Performance mit herausragenden Animationsfilmen der beiden
Royal-College-of-Arts-Absolventen und diesjährigen "Artists in Residence des quartier21/MQ“ welche auf Einladung des Kurzfilmfestivals VIS Vienna Independent Shorts im Mai und Juni in Wien gastieren.
www.maxhattler.com
www.norioka.net
www.kinoimkesselhaus.at