Karl Karner und Linda Samaraweerová: Alan Greenspangrünspan

PERFORMTE CHOREOGRAFIE

If I could figure out a way to determine whether or not people are more fearful or changing to be more euphoric... And if I had a third way of figuring out which of the two things are working... I don’t need any of this other stuff. I could forecast the economy better than any way I know. The trouble is that we can’t figure that out. I ´ve been in the forecasting business for 50 years - more than that actually - but I’m no better than I ever was and nobody else is. Forecasting 50 years ago was as good or as bad as it is today.
Alan Greenspan

Auch in ihrem neuen Stück Alan Greenspangrünspan bleiben der bildende Künstler Karl Karner und die Choreografin Linda Samaraweerová ihrer Arbeitsweise treu, in der sie genre- und formsprengend künstlerische, skulptural-installative Elemente auf der Bühne zu mitspielenden und (mit-) bestimmenden Geschehensträgern werden lassen. Karner/Samaraweerovás Arbeiten sind nicht für Bühne, sondern immer für Bühnenräume konzipiert, vielleicht für Dreidimensionalität eines Raumes im eigentlichen Sinne des Wortes: das Geschehen wird durch das Zusammenwirken der gegenständlichen Intention der Künstler, der Empfänglichkeit der Rezipienten und der Manipulation des Raumes, dem „Sein-Müssen“ im Raum, vervollständigt und erfassbar. Der derart choreografierte Raum fungiert als ästhetische, konkrete Denk- und Vorstellungswelt der Ideen und Möglichkeiten, in der dem Zuschauer die akribische Suche nach Rissen mehr als nahegelegt ist. Das Sein ist nur eine Möglichkeit, das Verstehen nur eine Form.

Das Stück Alan Greenspangrünspan verbindet vor allem in seiner interpretationseinladenden Künstlichkeit gerne seine realen Vorbilder, beruft sich auf deren allgemeines Verständnis und gibt so die inhaltliche Richtung vor: die Erscheinung eines erkoren verlässlichen Zeitgenossen in einer offenen, leer anmutenden Arena, ebenso das Schimmern von Patina, vermittelt die Richtigkeit eines, welchen auch immer gewählten Weges. Doch die Überwindung des Passivseins, des passiven Daseins, in gesicherten Verhältnissen stellt möglicherweise die hergestellte Zufriedenheit in Frage.
Bruno Batinic

Choreografie Karl Karner und Linda Samaraweerová
Dramaturgie Bruno Batinic und Laura Samaraweerová
Eine Koproduktion von KASAL und imagetanz/brut Wien
Mit Unterstützung von Kultur Land Steiermark.

www.kunstnetzwerk.org

www.karner-samara.artfolder.net

Öffnungzeiten im Rahmen des donaufestival:
Do 28.4. 17:30 Eröffnung und  Live-Performance mit Karl Karner und Linda Samaraweerová
29. & 30.4. 14:00-20:00

28. April

Donnerstag close
Zeit Artist Location
10:00 Ole Aselmann: Berlin-Beijing Kunsthalle - Factory
17:30 Karl Karner und Linda Samaraweerová: Alan Greenspangrünspan Schauraum 35/NULLNULL
18:00 Wiener Art Foundation presents Synaptic Driver Kunstraum Stein
18:00 New Black: Petit Bisou / Club New Black Stadtsaal
18:00 Stirn Prumzer & Die Schwarzarbeit / Atzgerei Gelände
18:00 DJ Smallcock's Vinyl Rally Kunsthalle Krems
18:00 Marnix de Nijs: Mirror Piece Klangraum Krems Kapitelsaal
18:00 Dries Verhoeven: Dein Reich komme Kunsthalle - Outdoor
18:30 Rashaad Newsome Galerie Stadtpark
19:00 James Blake Klangraum Krems Minoritenkirche
19:30 New Black: Die Gesellschaft des Bösen Stadtsaal
20:30 Ben Patterson Halle 1
20:45 Ben Frost Halle 1
21:45 New Black: Die Kindertänzer Stadtsaal
21:45 WU LYF Halle 2
22:30 Wild Beasts Halle 1
23:30 femous orchestra Halle 2
00:15 Owen Pallett Halle 1

Schauraum 35/NULLNULL

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