Wild Beasts

Die vierköpfige Bande aus dem überromantischen mittelenglischen Lake District hat ihren Namen von der Kunstrichtung des Fauvismus entlehnt, benennt doch „les fauves“ im Französischen die wilden Tiere. Der croonende Falsett-Gesang Hayden Thorpes, der sowohl an Antony wie auch an Bronski Beat erinnert, macht nicht nur die Biester scheu, er verwirrt auch die Geschlechter. Darüberhinaus kokettieren die Beasts auf ihrem letzten Album „Two Dancers“, neben der Referenz an die proletarisch geprägte Tradition der vaudeville-artigen britischen Music Halls, auch mit dem Klassenkampf. Dort finden sich wunderschöne Lyrics wie „Us kids are cold and cagey rattling around the town/ Scaring the oldies into their dressing gowns/ As the dribbling dogs howl“. „Erotic downbeat music“ nennt die Band ihren eigenen Stil und bringt damit nicht unironisch den Glam ihrer queeren Disco-Wave auf den Punkt.

www.myspace.com/wildbeasts
www.wild-beasts.co.uk

28. April

Donnerstag close
Zeit Artist Location
10:00 Ole Aselmann: Berlin-Beijing Kunsthalle - Factory
17:30 Karl Karner und Linda Samaraweerová: Alan Greenspangrünspan Schauraum 35/NULLNULL
18:00 Wiener Art Foundation presents Synaptic Driver Kunstraum Stein
18:00 New Black: Petit Bisou / Club New Black Stadtsaal
18:00 Stirn Prumzer & Die Schwarzarbeit / Atzgerei Gelände
18:00 DJ Smallcock's Vinyl Rally Kunsthalle Krems
18:00 Marnix de Nijs: Mirror Piece Klangraum Krems Kapitelsaal
18:00 Dries Verhoeven: Dein Reich komme Kunsthalle - Outdoor
18:30 Rashaad Newsome Galerie Stadtpark
19:00 James Blake Klangraum Krems Minoritenkirche
19:30 New Black: Die Gesellschaft des Bösen Stadtsaal
20:30 Ben Patterson Halle 1
20:45 Ben Frost Halle 1
21:45 New Black: Die Kindertänzer Stadtsaal
21:45 WU LYF Halle 2
22:30 Wild Beasts Halle 1
23:30 femous orchestra Halle 2
00:15 Owen Pallett Halle 1