Vorwort

IN THE YEAR OF THE METAL OX

 

In The Year Of The Metal Ox: das heißt Ausnahmezustand – und Weitermachen zugleich. Neue Hoffnung,neues Glück. Der Titel des donaufestivals 2021 bezieht sich auf das chinesische Sternzeichen des gleichen Jahres, das immer noch im Zeichen einer Pandemie steht.

In der Videoarbeit Untitled (Wave) von Anne Imhof peitscht etwa eine Frau das Meer. Die Wellen, sie wollen nicht enden. Ira Melkonyan & the rubberbodies entwerfen in ihrer performativen Installation Upstairs Geology 50/50 eine fragile Konstruktion voller beweglicher Flüssigkeiten. Diese Arbeit war (wie auch die Performance Eingeweide von Marc Donnarumma und Margherita Pevere und eine neue Arbeit von Lisa Hinterreithner oder die Auftritte von Girl Band, UCC Harlo, Robert Henke, DEATHPROD und vielen mehr) schon für das Festival 2020 angekündigt. Hinzu gesellt sich viel Neues wie die Performance Summit, die Beschwörung eines kommenden Ereignisses von planetarische Größe der ungarischen Performancegruppe Hollow oder die filmische Dokumentation von Temple du présent - Solo for Octopus von Stefan Kaegi.

Musikalisch reicht der Bogen vom Noisextremismus von Duma über die queere Weltumarmungsmusik von Kìzis bis zur Trauermusik von Arooj Aftab. Die Komponistin Kali Malone stellt ihr Projekt Does Spring Hide Its Joy gemeinsam mit Lucy Railton und Stephen O’Malley vor, während Musiker*innen wie Deena Abdelwahed, Angel-Ho, Ghostpoet oder Loraine James eher beatorientiert arbeiten.
Weitere Höhepunkte sind Jenny Hval und Håvard Volden als Lost Girls, oder der scharfkantige Rap von Nazar. Oder am zweiten Samstag der erste Österreich-Auftritt von Black Country, New Road. Nicht nur diese Band hält den Gedanken des Kollektivs und des kulturellen Austauschs hoch.

Wir freuen uns schon auf zwei großartige Wochenenden mit Euch,
das donaufestival Team

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