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Programm

INSTALLATION

Springen, laufen, schlagen, schwitzen, springen ... Die Arbeit am weiblichen Körper steht im Mittelpunkt dieser Installation - der Körper selbst bleibt jedoch abwesend. Nach einem Aufenthalt in Teheran lud die Künstlerin Marlies Pöschl den Musiker Manuel Riegler zur Zusammenarbeit an dieser Installation ein, in der religiös sowie politisch motivierte Konstruktionen von Sichtbarkeit hinterfragt werden.

Ausgehend von Field-Recordings, die in (nach Geschlechtern getrennten) Sportkomplexen in Teheran aufgenommen wurden, kreiert Riegler vielschichtige auditive Narrationen, die Pöschls Aufnahmen von leergefegten Räumen Leben einhauchen. Diese streng dokumentarischen Aufnahmen werden erfüllt von einer unsichtbaren körperlichen Präsenz, die beständig zwischen Erotik, Unheimlichkeit und Banalität changiert. In der für das donaufestival entwickelten 3-Kanal-Installation navigieren die BesucherInnen in unsichtbaren Räumen, deren Grenzen im Dunklen liegen.

Wie in Pöschls vorangegangenen Arbeiten, wird hier das Spannungsverhältnis zwischen Bild und Ton ausgelotet, um die Konstitution von Sprecherpositionen und Identitäten zu thematisieren. Dabei spielt das Duo geschickt mit den an Bilder gekoppelten Sehnsüchten. Die Verhüllung wird einerseits zur Unsichtbarkeit gesteigert – und entzieht sich so aber auch dem Hunger nach Bildern der Anderen.

Marlies Pöschl
Golden Pixel Cooperative
Soundcloud

Danke an 
Marc Paget-Schanzl, Hermann Amon, Michael Schmidt und das donaufestival-Team.

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