Archiv: Black Country, New Road

Krems Halle 1 Halle 1

Programm

SOUND

Dieses Londoner Septett ist zweifellos die größte Sensation des laufenden Jahres: For the First Time heißt das Debüt von Black Country, New Road, das im Februar erschien, die Fachpresse überschlug sich in Lobeshymnen, und auch das Publikum war sachangemessen begeistert. So einfallsreich ist schon lange keine Band mehr mit den Mitteln der Rockmusik umgegangen. Es gibt rhythmisch kompliziert geknittelte Songs mit knacktrockenen Bassläufen zu hören wie aus dem Crossover- und Post-Rock der Neunzigerjahre (sagen wir: wie bei Shellac und Slint). Dann gesellen sich aber auch plötzlich jubilierende Klezmer-Bläser hinzu oder zornige Saxofone wie aus der Fire Music der Sixties, und der Sänger Isaac Wood extemporiert mit weltweh verwundetem Bariton wie weiland Scott Walker: große, schwierige, sich in sich selbst drehende und zugleich unmittelbar anrührende Songs.

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