Performance

Anton Kats / ILYICH

After Hope

Programmtext

Österreichische Erstaufführung

Die Werft von Cherson liegt im Dnipro-Delta im Süden der Ukraine und war einst die größte Schiffsfertigungsanlage der UdSSR. Hier entstand 1974 im Rahmen der indisch-sowjetischen Partnerschaft das Frachtschiff Vishwa Asha (Universal Hope). Heute ist es verschollen; ein Geisterschiff, das durch die Erzählungen eines Kriegs manövriert, der „nie vorbei war“. Kats, der sich auch als Musiker unter dem Namen ILYICH um „sonischen Antifaschismus“ bemüht, verwischt in After Hope die Grenzen zwischen Klangkunstinstallation, Spoken- Word-Poesie und Live-Konzert. Um zu erfassen, wie Hoffnung entstehen kann, und angetrieben von der Notwendigkeit, auf die globale Faschisierung zu reagieren, greift das Werk die Idee der Seelenwanderung auf, ein nichtlineares Verständnis von Zeit, in dem die Reinkarnation zu einer Art Navigationsinstrument durch die zyklischen Chronologien des Lebens wird. Letztlich sind es bei After Hope antiheroische Strategien, die eine Form von Hoffnung ermöglichen: Zuhören, Fürsorge und Erneuerung.

Concept, artistic direction, performance, sound, music, text: Anton Kats | Original music: ILYICH | Recorded in collaboration with: Andrii Barmalii, Maxim Hladetskyy, George Lewis Jr. aka Twin Shadow, Olivia Lucy Phillip, Susanne Sachsse, Yuri Shepeta, Valeri Volkov, Fanni Zahár | Mixing: Viktor Kurando | Mastering: Eugene Diggidon Don | Dramaturgical advice: Dragana Bulut | Structural design: Byron Kalomamas | Sound installation manufacturing: TSET | Outside eye: Ligia Lewis | Light: Jacqueline Sobiszewski | Light operator: Zweck / Gustav Kleinschmidt | Costume collaboration: Yupanqui Ramos | Animation: Marcus Eich

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