Hope4Hope
Cross-disziplinäre Untersuchungen (Gruppenausstellung)programmtext
Angesichts sich häufender globaler Krisen und zunehmender individueller Erschöpfung erscheint die pure Vorstellung von Hoffnung geradezu kitschig und doch erstrebenswerter denn je. Während in der Verzweiflung eine bestechende Klarheit liegt, ist es ungleich herausfordernder, Hoffnung als lebendige, aktive Kraft wiederzuentdecken. In der Ausstellung Hope4Hope begeben sich Masterstudierende der Abteilung Cross- Disciplinary Strategies der Universität für angewandte Kunst Wien auf die Suche nach Spuren von Hoffnung in unterschiedlichsten Bereichen und erkunden die Bedingungen, unter denen sie entsteht. Die präsentierten Arbeiten unterlaufen die starre Logik abgegrenzter Forschungsfelder und kombinieren eine Vielzahl von künstlerischen Strategien, wissenschaftlichen Methoden und technologischen Tools, um die Vielfalt und Mehrdeutigkeit von Hoffnung zu reflektieren. Aus dieser Verflechtung von Methodologien generiert Hope4Hope eine facettenreiche Kartografie der Hoffnung: als kollektives Gefühl, als Gift, als Form des Widerstands. Zusammen ergeben die Arbeiten ein multiperspektivisches Gefüge und bilden das Hoffen auf Hoffnung als kollektives Brainstorming ab.
Gruppenausstellung von Masterstudierenden der Abteilung Cross-Disciplinary Strategies der Universität für angewandte Kunst Wien
Ausstellungsdesign: Arbeitsgruppe TAT
Content Note: One exhibition contribution deals with old-age dementia, two others with political violence.