Julian Warner
Dekoloniale Gewalt als Versprechen und Verhängnis (EN)about
Julian Warner ist ein deutsch-britischer Künstler und Kurator. Er war von 2023 bis 2025 künstlerischer Leiter des Brechtfestival Augsburg und verantwortete 2022 das Festival der KulturRegion Stuttgart. Davor entwarf er Festivals und Spektakel für das Künstlerhaus Mousonturm, die Münchner Kammerspiele u.v.a. Ihn verbinden Arbeitsbeziehungen mit der Konzeptkünstlerin Anta Helena Recke, der Choreographin Joana Tischkau, dem Theatermacher Oliver Zahn und dem Musiker Markus Acher. Er ist Herausgeber eines Sammelbandes zu Problemen der postkolonialen Kritik in Deutschland "After Europe. Beiträge zur dekolonialen Kritik“ (Verbrecher Verlag, 2021) und seit 2019 Gruppenanalytiker in Ausbildung am Seminar für Gruppenanalyse Zürich (SGAZ). Seit 2025 hält er die Professur für transdisziplinäre künstlerische Praxis an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart (HMDK).
programmtext
Der deutsch-britische Künstler und Kurator Julian Warner widmet sich in seinem Stück DER SOLDAT. Ein Übergangsritual der Frage, in welchen Situationen der Widerstand gegen gewaltvolle Verhältnisse selbst kriegerische Formen annehmen muss oder kann. Wann verkörpert der dekoloniale Kampf eine Hoffnung auf eine gerechtere Welt und in welchen Kontexten schlägt umgekehrt eine als notwendig empfundene Militanz als psychische Deformation auf die zu Befreienden selbst zurück?
Dieses von einem:r Gruppenanalytiker:in geführten Gespräch findet direkt im Anschluss an die Performance am 03.05. statt und richtet sich ausschließlich an das Publikum dieser. In Performance-Zählkarte enthalten.