Olga Anna Markowska
Als Absolventin der Staatlichen Musikschule in Łomża und der Akademie der Bildenden Künste in Danzig verbindet sie akustische Instrumente wie Cello und Zither mit Elektronik, um immersive, emotional bewegende Klangkompositionen zu schaffen.about
Her solo releases, the Thrills EP (2024) and debut album ISKRA (2025), released by the Berlin-based label Miasmah, explore themes of memory, identity, and the human relationship with nature. Working at the intersection of sound and image, Markowska develops collaborative projects, creates sound for art installations, and composes music for award-winning documentaries (Koka, 2024, dir. Aliaksandr Tsymbaliuk) and short narrative films (On Heaven and On Earth, 2023, dir. Yulia Yukhymets). She collaborates with artists including Piotr Kaliński (Hatti Vatti), Stefan Wesołowski, Olgierd Dokalski (kIRk), and the KYMATIC ensemble. Her work has been featured at music festivals and galleries across Poland and Europe, including Unsound (Kraków), Rheinsberger Musiktage (Rheinsberg), Live at Mi-So (Berlin), and the Copenhagen Photo Festival (Copenhagen).
programmtext
Durch den Tag mit Olga Anna Markowska: Auf ihrem betörenden Debütalbum ISKRA kredenzt die polnische Komponistin und Multiinstrumentalistin mit Zither, Cello und Elektronik behutsam tönende Beobachtungen zwischen „Dawn“ und „Dusk“. In unaufdringlichen Verschiebungen und fein herausgearbeiteten Details skizziert Markowska den Tagesverlauf als klare Abfolge wechselnder Lichtstimmungen, ihre zwischen moderner Klassik und Ambient angelegte Musik findet ihre Heimat bevorzugt in den Halbschatten und Zwischentönen. Das Album erzählt die Geschichte von Emotionen und gelebten Erfahrungen, die sich kaum in Worte fassen lassen: das Erwachsenwerden, Verlassenwerden, Einsamkeit, der Verlust eines geliebten Menschen und die ersten jugendlichen Leidenschaften, die sich in der wilden Natur entfalten, in der Olga Anna Markowska aufgewachsen ist.